Thema: Zielorientiert?

Hallo miteinander,
ich lese jetzt schon einige Zeit die Mailingliste mit und da es jetzt ein Forum gibt und im ersten Beitrag  etwas von "Dies soll eine staerkere Verbindung zwischen der Community und dem Team sicherstellen und gewaehrleisten.
Weiterhin traegt es um ein vielfaches zur Transparenz von DSAo-Md bei." steht, will ich doch mal meine Meinung zum Projekt schreiben.
Ich selbst spiele bei DSAO mit und habe da auch mitgekriegt, dass eine neue Plattform in der Entwicklung ist. Was ich nicht weiß und was ich so auch nicht aus der Mailingliste erkennen konnte ist, wieviele Personen überhaupt an dem Projekt arbeiten und wieviele sich überhaupt dafür interessieren.

Was für mich die zentrale Frage ist, die anscheinend auch in diesem Projekt nicht geklärt ist: Was ist das Ziel?

Re: Zielorientiert?

Hi Pertex,

erstmal danke für dein Interesse, bist ja scheinbar einer von wenigen, der das noch hat (um mal deine Frage, wie viele Leute sich für das Projekt interessieren, zu beantworten). tongue

Hast schon recht, es ist schwer, sich hier einen Überblick zu verschaffen und auch wenn wir versuchen, das zu ändern, läuft weiterhin vieles übers IRC ab, wovon du als Leser der Mailingliste natürlich nicht viel mitbekommst.

Zum Team:

http://dsao.eu/team.html <- Diese Seite ist soweit ziemlich aktuell, nur ein Programmierer steht noch nicht drauf, der aber im Moment auch noch in der Einarbeitungsphase ist und noch nicht wirklich aktiv mitwirkt.

Zum Ziel:

http://dsao.eu/geschichte.html <- Im unteren Teil ('Unsere Vision') ist das Ziel eigentlich gut zusammen gefasst.  Aber du meinst sicher, dass es uns an Zielorientierung mangelt, wo wir doch jetzt schon zwei Jahre rumbasteln und noch immer nichts vorzeigbares produziert haben. Das ist richtig und auch die momentante Umstrukturierung wird wieder etwas sein, an dessen Ende wieder nichts zählbares für dich als Benutzer herumgekommen ist.

Das ganze hat verschiedene Gründe:

1.) Wenige Programmierer.

Trotz unserer Bemühungen, aktive Programmierer zu finden, war ich bis vor kurzem noch ganz allein, mittlerweile verstärkt durch Buchenberg, der sicher aber bisher noch relativ schwer tut, sich in das Framework einzufinden (korrigier mich, wenn ich da falsch liege) und auch (verständlicherweise) nur am Wochenende Zeit hat. Ich kann ja auch nicht erwarten, dass die Leute ihre gesamte Freizeit opfern, somit hoffe ich einfach, dass wir in den nächsten Monaten noch ein paar mehr Programmierer finden.

2.) Optimierung.

Ich gebe zu, dass ich Dinge gerne optimiere. Daher wurden in der Vergangenheit oft Dinge ausgetauscht, neu geschrieben, umgeschrieben, ohne dass viel neues dabei heraus gekommen ist. So auch im Moment. Darüber kann man sich sicher streiten, aber mir macht es keinen Spaß, wenn ich weiß, dass ich etwas programmiert habe, das ineffektiv und suboptimal ist.

Man könnte jetzt noch weitere Gründe anführen, aber es bleibt dabei: Wir arbeiten weiterhin am Grundsystem und bevor das nicht eine halbwegs akzeptable Form hat, macht es keinen Sinn, an Modulen zu programmieren.

Ich kann nicht erwarten, dass sich die Benutzer dafür interessieren, wie wir hier an irgendwelchen Dingen herumbasteln und herumoptimieren, die mit dem eigentlichen Spiel nicht viel zu tun haben.

Bleibt also nur zu hoffen, dass sich zumindest ein paar Programmierer dafür interessieren. smile

Kann sein, dass es noch ein, zwei, drei oder mehr Jahre dauert, bis wir irgendwas spielbares präsentieren können, aber wir (zumindest ich) werde nichts überstürzen, nur um nachher wieder ein Produkt zu haben, das die Rechtfertigung für den Neuanfang (DSAo ist schwer wart- und erweiterbar aufgrund unübersichtlichen, schlecht kommentierten Codes usw.) nicht mehr bietet, weil es genauso schlecht programmiert ist.

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Re: Zielorientiert?

Danke für die schnelle Antwort, aber ich muss nochmal nachfragen: Was ist das Ziel des Projektes? Was die Software tun wird, ist klar. Nur was willst Du / wollt Ihr erreichen?  Geht es darum, Menschen das Spielen von DSA online zu ermöglichen?

Viel mehr habe ich den Eindruck, dass dies ein Testprojekt ist, um sich neue Programmiertechniken anzueignen bzw. um alle möglichen Internettools auszuprobieren. Uservoice z.B. löst Ideatorrent ab weil es etwas anders ist. Wie lange halten diese Vorteile bis wieder was anderes gesucht wird?
Es gibt eine Homepage, ein wiki, jetzt ein Forum. Keine Ahnung, was ich noch nicht gefunden habe. Es wird mit etwas angefangen, aber nicht durchgezogen. Um es einfach zu sagen: es gibt kein perfektes Tool! Man muss mit dem arbeiten, was man hat und da das Beste rausholen. Uservoice  z.B. erscheint mir vollkommen überflüssig. Das kann man alles im Forum hier abhandeln. Natürlich nicht so komfortabel, aber wen interessiert das? Das Ergebnis zählt!

"Bleibt also nur zu hoffen, dass sich zumindest ein paar Programmierer dafür interessieren. "

Ich bin selbst Programmierer (wenn auch nicht für PHP &Co), ich würde hier aber nicht einsteigen, weil es aus meiner Sicht keinen Sinn macht, Arbeit und Aufwand in ein Projekt zu stecken, das sowieso nicht produktiv gehen wird. Vielleicht sehen das andere Programmierer genauso?

"Kann sein, dass es noch ein, zwei, drei oder mehr Jahre dauert, bis wir irgendwas spielbares präsentieren können..."

Dir ist aber schon klar, dass Du in 3 Jahren den jetzt geschriebene Code sowieso in die Tonne treten kannst, weil er hoffnungslos veraltet ist? DSAo mag zwar nicht mehr programmierbar sein, aber es läuft und hat damit einen Nutzen und Sinn!

Bitte nimms mir nicht krumm, wenn ich rummosere. Ich spiele halt gerne DSAo und würde es gerne modernisiert sehen. Und leider habe ich im Internet und auch im Berufsleben einige ambitionierte Projekte miterlebt, die irgendwann eingeschlafen sind und nie fertiggestellt wurden.

Also, macht weiter und macht uns glücklich  big_smile

Pertex

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Re: Zielorientiert?

Servus Pertex,

Pertex schrieb:

Danke für die schnelle Antwort, aber ich muss nochmal nachfragen: Was ist das Ziel des Projektes? Was die Software tun wird, ist klar. Nur was willst Du / wollt Ihr erreichen?  Geht es darum, Menschen das Spielen von DSA online zu ermöglichen?

Nunja, kurz und knapp: Es ist das selbe. Ich wuerde keine Software ueber ein Thema schreiben, wenn ich es selbst nicht wollen wuerde / brauchen wuerde. Insofern stellt das Zeil des Projektes / der Software mein persoenliches Ziel dar - wenn es anders waere, waere das Ziel des Projektes nie entstanden. Wir sind ein Entwicklungsprojekt, keine politische Vereinigung ;)

Pertex schrieb:

Viel mehr habe ich den Eindruck, dass dies ein Testprojekt ist, um sich neue Programmiertechniken anzueignen bzw. um alle möglichen Internettools auszuprobieren. Uservoice z.B. löst Ideatorrent ab weil es etwas anders ist. Wie lange halten diese Vorteile bis wieder was anderes gesucht wird?

Zum Punkt 1: Wir haben nach wie vor die selbe "Programmiertechnik" (auch wenn PHP ne Scriptsprache ist) - und bleiben ihr treu. Zum Punkt 2: Dein aktuelles Beispiel "Ideatorrent durch Uservoice abgeloest" ist ein gutes Argument. Die Beweggruende hierfuer hab ich ja imho ausgiebig auf der ML kund getan. Mir persoenlich hat das fehlende Benachrichtigungssystem gestoert und ich nicht die Zeit und Lust habe, X mal am Tag alle Ideen/Ausarbeitungen einzeln aufzurufen ob sich evtl. hier und da etwas geaendert hat, irgendwer einen Kommentar gepostet hat. Ueber die Notwendigkeit koennte man nun streiten, aber effektiv gesehen, hat die notwendige Zeit, die ich hierfuer aufgebracht habe, keinerlei Nachteile fuer das Projekt eingebracht. Ich bin nur Projektleiter und Maintainer (Siehe Teamseite) und habe nichts mit der eigentlichen Programmierung zu tun. Allgemeine Umstellungen von den Arbeitsmitteln (z.B. der notwendige Umzug zu Sourceforge, das einrichten des Forums, etc pp) fallen in meinen Aufgabenbereich und beeintraechtigen in keinster Weise die Programmierer.

Pertex schrieb:

Es gibt eine Homepage, ein wiki, jetzt ein Forum. Keine Ahnung, was ich noch nicht gefunden habe. Es wird mit etwas angefangen, aber nicht durchgezogen.

Nun, was ist an den Arbeitsmitteln auszusetzen? Eine Uebersichtsseite (Homepage) mit allen wichtigen Informationen und Links zum Projekt (erachten wir als sehr wichtig - gerade um die "Suche" nach etwaigen Infos von Aussenstehenden zu erleichtern).

Das Wiki dient lediglich der erweiterten Code-Dokumentation (zusaetzlich zur API-Dokumentation) und zur Konzept, Daten sowie Regelausarbeitung / umsetzung (Diese Abschnitte sind nur fuer "interne" einsehbar, da - gerade was Regeln betrifft - das Urheberschutzrecht greift. Ich denke, Herr Goetz sieht es nicht gerne, wenn die DSA3 Regeln einfach so per google gefunden werden koennten ;))  Aber es sei dir Versichert, dass dort _sehr viel_ passiert (derzeit ueber 400 Seiten) und es ein wichtiger Abschnitt ist. Also ja, das Wiki ist verdammt wichtig, gerade fuer die Ausarbeitung und Konzeptionierung der Regelumsetzung sowie Ausarbeitung - auch wenn das fuer die "Oeffentlichkeit" nicht ersichtlich ist (Wie gesagt, das hat nichts mit Transparenz zu tun, sondern rein wegen dem Urheberrecht - Mitarbeiter haben natuerlich freien Zugang zu den Informationen).

Die Einfuehrung des Forums ist genau genommen, nicht auf mich zurueckzufuehren. Ich nutze seit Ende der 90er Jahre MailingListen und ziehe sie jedem Forum vor (ja, prinzipiell ist eine ML nichts anderes) - die Vorteile einer ML duerften auf der Hand liegen. Jedoch, und das wohl zurrecht, sind Foren beliebter und verbreiteter als ML's (gerade bei den Projekt-externen). Viele koennen mit dem Begriff Mailinglisten nicht einmal etwas anfangen. Wie dem auch sei, derzeit existiert das Forum wie auch die Mailingliste parallel - was sich letztendlich etabliert, bzw. angenommen wird, wird die Zeit zeigen (von Dir z.B. hoert man auch das erste mal, jedoch hier im Forum und nicht auf der ML - obgleich Du dort schon seit Ewigkeiten registriert bist.)

Die weiteren Arbeitsmitteln wie Bugtracker, Subversion, Releasemanagement und co hast du jedoch nicht angesprochen, daher gehe ich davon aus, dass auch du diese als "angemessen" und "notwendig" empfindest?

Pertex schrieb:

Um es einfach zu sagen: es gibt kein perfektes Tool!

Das ist korrekt, aber man bestrebt den Perfektionismus regelrecht an - auch wir, ja.

Pertex schrieb:

Man muss mit dem arbeiten, was man hat und da das Beste rausholen. Uservoice  z.B. erscheint mir vollkommen überflüssig. Das kann man alles im Forum hier abhandeln. Natürlich nicht so komfortabel, aber wen interessiert das? Das Ergebnis zählt!

Natuerlich kann man das im Forum abhandeln, man haette es auch auf der ML abhandeln koennen (was wir bislang auch getan hatten, also bevor wir Ideatorrent / Uservoice / Forum eingefuehrt haben). Nur mit welchem Ergebnis? Richtig - genau genommen, keinem. Die einzigen die ueber die ML kommunizieren sind Johannes, ab und an Alex Buchenberg und ich. Das Forum hier findet (wie schon oben gesagt) offensichtlich mehr zuspruch, denn auch du hast dich zu uns gesellt und strebst eine Diskussion an ;) Mein Bestreben ist es, transparent zu arbeiten und eng mit der Community - daher ist es auch imho nur Gerechtfertigt, wenn ich versuche so nah wie moeglich an der Oeffentlichkeit zu bleiben - und das mit populaeren und oft genutzten Mitteln, mit denen jeder ohne Probleme klar kommt. Dass man Ideen bei Uservoice und Beitraege hier im Feedback-Forum ohne vorherige Registrerung (anonym) posten kann, ist z.B. ein Schritt, der dies Bewerkstelligen soll. Ohne Probleme und ohne grosse Buerokratie sofort seine Wuensche und Meinungen kund tun und mit dem Team in Kontakt treten.

Pertex schrieb:

"Bleibt also nur zu hoffen, dass sich zumindest ein paar Programmierer dafür interessieren. "
Ich bin selbst Programmierer (wenn auch nicht für PHP &Co), ich würde hier aber nicht einsteigen, weil es aus meiner Sicht keinen Sinn macht, Arbeit und Aufwand in ein Projekt zu stecken, das sowieso nicht produktiv gehen wird. Vielleicht sehen das andere Programmierer genauso?

Nun, die behauptung, dass wir nicht produktiv gehen werden, kann und werde ich nicht Unterschreiben. Da du selbst Programmierer bist (dabei ist es egal welche Sprache), duerfte dir der grundsaetzliche Aufbaue eines Programmes, welches modular ist, bekannt sein. Module sind optionale Teile die auf einem Grundsystem aufbauen / dieses erweitern. DSAo-Md wird bewusst modular programmiert, damit man ohne grosses Umstrukturieren / Umbauen des eigentlichen Systems, weitere Module ins System einbauen kann. So soll es beispielsweise moeglich sein, spaeter DSA4 / 5 / 6 (was auch immer dann heraussen ist) in das System einzubetten und dem Anwender zur Verfuegung zu stellen. Wenn aber das Grundsystem (die Basis) nicht sauber und zufriedenstellend fertig ist, dann bringt das ganze Entwickeln der Module nichts, da man, bei einer Verbesserung der Basis, alle Module daraufhin wieder abstimmen muss. Zugegebenerweise, waren wir bis vor kurzem bereit, dass wir mit dem Gruppenmodul beginnen (also jener Baustein, der die Gruppenverwaltung bewerkstelligt -> siehe Meilenstein: http://dsao-md.sourceforge.net/wiki/pro … basismodul - jedoch hat Johannes (und die Schuld hat er auch schon mehrfach eingeraeumt und sich dafuer auch mehrmals Entschuldigt) gravierende Fehler im Bezug auf das ZendFramework produziert, die jetzt vorher erst ausgemerzt werden muessen (vorallem die fehlerhafte Verzeichnisstruktur sowie diverse intere Ablaeufe wie das Bootstrapping) - in dem Zug tauschen wir auch gleich das Templatesystem aus / bzw. gehen auf das Zend-interne View zurueck (das ist keine grosse mehrarbeit, da hier lediglich die wenig vorhandenen Templates etwas abgeaendert werden muessen, bzgl des Syntaxes) - dies ist jedoch in wenigen Stunden realisiert und stellt keine wirklich merkbare Bremse dar. Dass alles etwas laenger dauert, als vielleicht von den Spielern gewuenscht, ist einfach erklaert: Allein zu programmieren (und das tat / tut Johannes bis dato) ist nicht gerade ein Speedflash. (Einmal davon abgesehen, dass dies ein Freizeit-Projekt ist und jeder nebenher noch einen Job, Familie, Schule, was auch immer hat)

Pertex schrieb:

"Kann sein, dass es noch ein, zwei, drei oder mehr Jahre dauert, bis wir irgendwas spielbares präsentieren können..."
Dir ist aber schon klar, dass Du in 3 Jahren den jetzt geschriebene Code sowieso in die Tonne treten kannst, weil er hoffnungslos veraltet ist? DSAo mag zwar nicht mehr programmierbar sein, aber es läuft und hat damit einen Nutzen und Sinn!

Wenn man dieser These zustimmen wuerde, macht es keinen Sinn, dass ueberhaupt noch irgendein Programm geschrieben wird - ist ja eh bald veraltet. Natuerlich hast du prinzipiell recht damit, aber dies als Grundlage des "Seins" (in der IT-Branche) zu sehen, finde ich einen falschen Ausgangspunkt. Natuerlich entwickelt sich PHP sowie ZF sich weiter, natuerlich wird es mit der Zeit speziellere Klassen und Methoden geben, die man bislang z.B. noch per Hand schreiben muss, da es keine "Standardklasse" seitens php und ZF gibt. Nur was hat das alles im Zusammenhang mit "es kann sein, dass wir noch X Jahre brauchen" und DSAo (Alpha) zu tun? DSAo ist nicht nur programmtechnisch (iirc PHP3) veraltet - das waere nicht das Problem. Es ist zum einem, Closed Source (auch wenn oeffentlich anderes behauptet wurde, dann wieder widerlegt, wieder behauptet, etc pp - aber dies ist jetzt egal) und chaotisch geschrieben worden (chaotisch im Wahrsten Sinne des Wortes. Nicht nur dass Kommentare Luxus sind, nein auch die Art und Weise der Codeschreibweise und der Zusammenstellung ist miserabel. Erklaert sich wohl damit, dass Flyingfinger (der damalige Entwickler) mit der Entwicklung von DSAo die Scriptsprache PHP erlernt hat). Das macht eine Weiterentwicklung dieses Unmoeglich und wir waren/sind gezwungen eine neue Software zu schreiben.

Pertex schrieb:

Bitte nimms mir nicht krumm, wenn ich rummosere. Ich spiele halt gerne DSAo und würde es gerne modernisiert sehen.

Ja, uns geht es doch ebenso? Auch wir wollen es "modernisiert" sehen. Daher appelier ich mal hier ganz gezielt an dich, auch wenn du nicht programmieren willst, dass du z.B. mit nur einigen interessanten Ideen / Vorschlaegen dein Bestes gibst, dass dies Ziel erreicht werden kann ;) Auch wenn die Hilfe noch so klein und unscheinbar ist, traegt es dennoch zu einem grossen Ganzen bei - egal in welcher Form.

Pertex schrieb:

Also, macht weiter und macht uns glücklich  :D
Pertex

Wir sind dabei und das mit hoher Motivation :)

Danke fuer deine Meinung / Feedback (und nimms nicht persoenlich, sollte eine Antwort von mir zu Schroff oder Direkt formuliert worden sein ^^)

Kind Regards,
Alex

Re: Zielorientiert?

Hm, tja. Was soll ich sagen. Ich hätte jetzt geschrieben, dass ich Pertex in allen Punkten recht gebe. Ihm ging es vermutlich eher um das prinizpielle Problem, und das sehe ich durchaus.

Vielleicht sollte ich doch nicht Programmierer werden? tongue Ich bin einfach zu langsam und denke über alles zu lange nach, kann keine Entscheidungen treffen und finde den Code, den ich an einem Tag noch genial fand, am nächsten Tag schon wieder schlecht.

Aber du hast recht, ich muss versuchen, was zu ändern. Ich hoffe auch, dass dies jetzt die vorerst letzte große Welle der Änderungen ist...

Danke jedenfalls für das Feedback.

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Re: Zielorientiert?

Hallöchen,

klar, es geht mir ums Prinzip. Wenn Fehler auffallen, müssen sie behoben werden, egal wie lange es dauert!

Ich sehe Projektabwicklung halt aus betrieblicher Sicht. Das Ziel unserer Firma (ich nenne jetzt keine Namen  big_smile ) ist es, einem Kunden schnell eine Software zu liefern, die seinen Anforderungen entspricht. Da ist es egal, ob die Technik oder Programmierung zukunftstauglich oder erweiterbar ist. Die Software muss nicht mal fehlerfrei sein, Designschwächen werden bewusst in Kauf genommen. Aus Erfahrung sind die Anforderungen sowieso nie vollständig erfassbar oder ändern sich im Laufe der Zeit, d.h. Redesigns sind notwendig, aber erst, wenn das Problem aufttritt.

Dann noch zu "Allgemeine Umstellungen von den Arbeitsmitteln (z.B. der notwendige Umzug zu Sourceforge, das einrichten des Forums, etc pp) fallen in meinen Aufgabenbereich und beeintraechtigen in keinster Weise die Programmierer."
Das ist aus Programmierersicht zeitlich gesehen sicher richtig. Allerdings führt eine Aufsplitterung von Informationen auf verschiedene Medien zu Wissensverlusten. Ganz abgesehen davon, dass es neuen Mitarbeiter die Einarbeitung schwer macht bzw. sie abschreckt. Oder ist das nur meine Einstellung? Bei mir gilt halt immer noch "Warum Eclipse, wenn es doch den notepad gibt"

"Natuerlich entwickelt sich PHP sowie ZF sich weiter, natuerlich wird es mit der Zeit speziellere Klassen und Methoden geben, die man bislang z.B. noch per Hand schreiben muss, da es keine "Standardklasse" seitens php und ZF gibt."
Also meine Einschätzung ist, dass PHP in 3 Jahren ein Auslaufmodell ist und DSAo-Md dann schon auf einer anderen Plattform läuft big_smile

Aber wenn ich es recht verstehe, dann steht das Grundgerüst bis auf die kleine Fehlerbehebung. Danach gehts gleich mit dem Gruppenmodul los. Das sind doch schon mal Perspektiven. Und vielleicht sollte ich mir mal das wiki genauer ansehen.

"...und finde den Code, den ich an einem Tag noch genial fand, am nächsten Tag schon wieder schlecht."
Das ist doch bei Programmierern immer so. Also wenn ich mir meine Bugs anschaue, frage ich mich oft, was ich in dem Augenblick de rProgrammierung gedacht habe.

Zuletzt bearbeitet von Pertex (2009-10-07 14:14:55)